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KOFA - Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen

KOFA-Nachrichten

07. Juli 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen wird sich in den nächsten zwanzig Jahren voraussichtlich verdoppeln. Dies kann zu einer weiteren Verschärfung des Fachkräftemangels führen. Denn schon heute reduzieren viele gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Erwerbstätigkeit, um Angehörige zu pflegen. Im schlimmsten Fall steigen sie dafür aus der Erwerbstätigkeit aus.

Sie können Ihre Angestellten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aktiv unterstützen. Das KOFA-Team möchte Sie in diesem Monat ermutigen, dieses Thema anzugehen.

Und es gibt ein zweites großes Zukunftsthema, das wir in den Fokus rücken: Seit diesem Monat finden Sie auf www.kofa.de ein eigenes Dossier zum Thema Digitalisierung. Warum? – Weil wir der Überzeugung sind, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen in besonderer Weise vom digitalen Wandel profitieren können. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.

Vielleicht haben Sie aber auch einfach Lust, sich unser neuestes Video anzuschauen. In unserem Praxisbeispiel zum Thema „Einstiegsqualifizierung“ berichten wir über einen jungen Syrer, der im September seine Ausbildung als Industriekaufmann beginnen wird.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Monat.

Mit besten Grüßen von Ihrem KOFA-Team

 

Familie und Beruf


Hintergrundinformationen: Pflege und Beruf – vereinbar? 

Die Möglichkeit, Familie und Beruf bestmöglich miteinander zu vereinbaren, ist für viele Fachkräfte zu einem wichtigen Kriterium bei der Auswahl ihres Arbeitgebers geworden. Um im Wettbewerb um Fachkräfte konkurrenzfähig zu bleiben, sollten Sie über ein Pflege-Konzept in Ihrem Unternehmen nachdenken. In unserem „Thema des Monats“ finden Sie hierzu Hintergrundinformationen:

www.kofa.de/service/thema-des-monats/2016/juli-2016-pflege-und-beruf

Aus der Praxis: Hilfe statt Erschöpfung 

Der Medizinhersteller Dr. R. Pfleger GmbH zahlt seinen Angestellten eine Pflege-Beratung und ermöglicht flexible Arbeitszeiten. Mehr über die Erfahrung des Unternehmens in unserem Praxisbeispiel:  

www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-binden/hilfe-statt-erschoepfung

Experteninterview: „Pflege-Konzepte bringen auch finanzielle Vorteile“

Unternehmen mit Pflege-Konzepten haben geringere Fluktuationsraten, Fehlzeiten und Rekrutierungskosten. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnt es sich deshalb auch finanziell, über die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nachzudenken. Diese Auffassung vertritt Christiane Flüter-Hoffmann, Projektleiterin „Betriebliche Personalpolitik“ am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Das ganze Interview finden Sie hier: 

www.kofa.de/themen-von-a-z/familienfreundlichkeit/pflege-zum-thema-machen

Handlungsempfehlung: Familie und Beruf

Hand aufs Herz: Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen? In unserer neuesten Handlungsempfehlung können Sie sich mit einer Checkliste testen. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps, mit welchen Maßnahmen Sie Ihre Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung und Pflege unterstützen können. Lesen Sie außerdem, wie Sie elternzeitbedingte Abwesenheiten aktiv gestalten und eine familienfreundliche Unternehmenskultur stärken.

www.kofa.de/handlungsempfehlungen/fachkraefte-binden/familie-und-beruf

Digitalisierung


Dossier: Digitalisierung

Alle reden von Digitalisierung. Aber was bedeutet digitales Arbeiten für Ihr Unternehmen? Und lohnt sich das überhaupt? – In unserem neuen Dossier „Digitalisierung“ informieren wir Sie über Herausforderungen und Chancen digitaler Arbeit. Wir bieten Ihnen Informationen, Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen. KOFA möchte Sie so auf Ihrem Weg zum „KMU 4.0“ begleiten. 

www.kofa.de/digitalisierung 

 

Flüchtlinge integrieren


Einstiegsqualifizierung: Fit für die Ausbildung

Diesen Monat war das KOFA-Team zu Gast beim Berufsbekleidungshersteller Bierbaum-Proenen in Köln. Im Rahmen einer „Einstiegsqualifizierung“ bereitet sich Mohammad Hussein aus Syrien hier auf seine Ausbildung als Industriekaufmann vor. Mohammad arbeitet Vollzeit und besucht drei Mal die Woche eine Sprachschule. Bierbaum-Proenen zahlt den Sprachkurs und übt zusätzlich mit dem zukünftigen Azubi Fachbegriffe. Wir meinen: ein herausragendes Beispiel, wie Integration gelingen kann. 

www.kofa.de/aus-der-praxis/fachkraefte-qualifizieren/fit-fuer-die-ausbildung

Initiativen zur Integration von Flüchtlingen

Sie haben ebenfalls vor, einen geflüchteten Menschen zu beschäftigen und möchten wissen, welche Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten es in Ihrer Region gibt? – in unserer Datenbank finden Sie zahlreiche bundesweite und regionale Initiativen zu Themen wie Berufsorientierung, Sprachförderung oder Nachqualifizierung. Im „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ haben Sie als Mitglied beispielsweise die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen. Seit dem Start im März 2016 haben sich bereits mehr als 700 Initiativen dort registriert. Ausführliche Informationen zu dieser und zu weiteren Initiativen finden Sie bei uns in der Rubrik „Initiativen“: 

www.kofa.de/themen-von-a-z/fluechtlinge/initiativen

Download: Steckbrief NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge


 

Kontakt: Anna Schopen, Telefon 0221 4981-832, Mail fachkraefte@iwkoeln.de

 

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© IW Köln / IW Medien

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, Fachkräfte zu finden, attraktive Arbeitgeber zu werden sowie mit qualifizierten Belegschaften wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Projekt wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
         
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